Husky Toni – eine berührende Geschichte

 

Es sind nicht nur die wunderschönen Dörfer mit ihrer bezaubernden Landschaft und die gute Infrastruktur, was unser Konzept ausmacht. Vielmehr sind es die Menschen und Persönlichkeiten im Ort selbst, mit denen wir zusammenarbeiten und die unsere Veranstaltungen so einzigartig machen.

Wir möchten Ihnen heute in einem kurzen Interview einen ganz besonderen Menschen vorstellen – unseren Husky Toni.

Eindrückliche und emotionale Gruppenerlebnisse

Toni Kuttner, bekannt als „Huski Toni“, bietet unvergessliche Schlittenhunde-Events in Vorarlberg und ganz Mitteleuropa. Sein Stammsitz mit eigenem Huskycamp befindet sich im Brandnertal. Dieses spezielle Aktivprogramm bietet sich hervorragend für Weihnachtsfeiern, Teambuildings, Motivationstrainings und Führungskräfte-Workshops an. Und das Beste: diese Programme können Sommer wie Winter gebucht werden!

  • Schneeschuhwandern mit Huskies
  • Schlittenhunderundfahrten
  • Schlittenhundefahrschule

Bei zu wenig Schnee oder im Sommer finden die Programme ohne Schneeschuhausrüstung statt und anstelle von Schlittenfahrten kann mit dem Trainingswagen und Dogscooter (Roller) gefahren werden.

Das Interview

Huskies von Anton Kuttner

Husky Rudel

xnet:  Toni, wie kommt es, dass du dein Hobby vor 17 Jahren (2000) zum Beruf gemacht hast?

Toni:  Ich war sieben Jahre alt, als ich an Leukemie erkrankt bin. Schon damals habe ich mir immer einen Hund gewünscht. Meine Mama hat mir, als ich im Krankenhaus lag, ein Buch über verschiedene Hunderassen geschenkt. Als ich dann das Bild von dem Husky sah, mit seinen blauen Augen, hab‘ ich an nichts Anderes mehr denken können. Durch eine Knochenmarkspende meiner Schwester wurde ich wieder gesund. Ich war der erste Junge in Europa, der diese Krankheit damals überlebt hat.

xnet:  Eine sehr berührende Geschichte. Und wie ist es dann dazu gekommen, dass du heute mit Huskies arbeitest?

Toni: Huskies faszinieren mich einfach. Der Hundeschlitten ist das älteste Transportmittel der Erde! 1995 habe ich mir meinen ersten Husky gekauft, mittlerweile sind es schon 18 Hunde. Seit 2000 mache ich das als Gewerbe und seit 7 Jahren hauptberuflich. Als staatlich ausgebildeter Wanderführer / Winterwanderführer und staatlich ausgebildeter Hundeschlittenführer kann ich so alle Programme auch selbst betreuen, was mir wichtig ist.

xnet:  Eine Herzensangelegenheit von dir ist auch dein Verein „Husky Toni’s Kindertraum“. Was genau bewirkst du damit?

Toni: Ich wollte den Menschen einfach etwas weitergeben. Eigentlich biete ich schon seit 15 Jahren nebenberuflich Kindertherapien an. Meinen Verein gibt es jetzt seit fast drei Jahren und unterstützt Familien mit an Leukemie und Krebs erkrankten Kindern. Aufgrund der vielen Parallelen zu meiner damaligen Krankheit, ist es mir wichtig, erkrankten Kindern diese Erlebnisse mit unseren Huskies als Therapieform zu ermöglichen.

xnet:  Und durch Einnahmen von Spenden ermöglichst du den betroffenen Familien solche Erlebnisse?

Toni: Ja. Es handelt sich dabei um betroffene Familien, die finanziell einfach nicht die Möglichkeit dazu haben. Durch die Einnahmen finanziere ich Transfers, Flüge, Verpflegung und Übernachtung zum Beispiel in meinem zweiten Husky Camp in Schweden.

xnet: Was ist, wenn Kinder Angst vor Hunden haben?

Toni: (lacht) Gerade eben habe ich einen kleinen Jungen hier in Schweden, der Angst vor Hunden hatte. Jetzt streichelt und füttert er sie, spannt die Hunde ein und geht mit ihnen wandern. Es ist unglaublich, was die Therapie mit Tieren für positive Auswirkungen auf das seelische Wohl von Kindern hat.

xnet:  Dein Verein bietet natürlich auch eine schöne Basis für CSR-Veranstaltungen (Corporate Social Responsibility Programm), bei denen Firmen im Ort etwas bewegen möchten.

Toni: Nachhaltige Veranstaltungen sind für uns natürlich immer etwas ganz Besonderes. Es gibt da sehr viele Möglichkeiten, die Eltern und Kinder zu unterstützen. Das ist immer abhängig von den Zielvorgaben und der Unternehmensphilosophie. Es gibt da unterschiedlichste Möglichkeiten.

xnet:  Du sagst immer, dass das Rudelverhalten mit einem Unternehmen sehr viel gemeinsam hat. Wie kann man sich das vorstellen?

Toni: Das stimmt (lacht)! Generell kann man sich das wie in der Hierarchie einer Firma vorstellen. Die intelligentesten Hunde sind jene, die den Rudel anführen und die Fahrtrichtung vorgeben. Das sind sozusagen die Geschäftsführer und werden ganz vorne eingespannt. In der Mitte befinden sich dann die „Abteilungsleiter“. Und ganz hinten, vor dem Schlitten, sind jene Hunde, die lieber geführt werden und weniger Verantwortung übernehmen wollen. Ich versuche oft die jungen Hunde neben älteren zu platzieren, damit sie von ihnen an Erfahrung lernen können. Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Hund reif genug ist, bekommt er eine „Beförderung“ und wird weiter vorne eingespannt. Wenn sie mit der Arbeit überfordert sind, dann zeigen sie mir das und kommen wieder etwas weiter nach hinten.

xnet:  Das ist echt interessant! Was möchtest du persönlich deinen Teilnehmern nach deinem Programm mit auf den Weg geben?

Toni: „Das Leben ist nicht dazu da, um aufgespart zu werden“. Das ist mein Lebensmotto. Wenn jeder etwas Gutes täte, wäre die Welt eine viel bessere! Und sei es nur, einer alten Dame über den Zebrastreifen zu helfen.

xnet:  Da können wir dir nur vollkommen zustimmen! Vielen Dank für das Interview, Toni. Bleib so wie du bist!

Toni: Danke! Ich freu‘ mich auf weitere Events mit euch!

Möchten Sie betroffene Familien unterstützen?
Spendenkonto:
Husky Toni´s Kindertraum
Hypobank Bludenz
IBAN: AT30 5800 0135 8090 5018
BIC: HYPVAT2B
www.husky-toni.at

Oder sind Sie auf der Suche nach einer besonderen Location und außergewöhnlichen Aktivitäten für Ihre nächste Veranstaltung? Dann schreiben Sie uns!